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Mechanische Blasenschwäche. Bist du ein Kandidat?

Hast du gewusst, dass dein  Körper viel für dich tut? Dich nie hängen lässt?
Und wenn doch, dann mit einem triftigen Grund…deine Blase springt ein, wann immer sie kann:

Dein Körper steht dir bei – Tag für Tag. BE-DING-GUNGS-LOS. Abgesehen davon, dass er die beste Stoffwechselmaschine der Welt ist, hier ein Beispiel: Wenn die innersten Beckenbodenmuskeln zu schwach sind um Organe zu tragen, übernimmt die Blase den Job (beim Mann tut das die Prostata) und macht sich “ im Becken breit“. Die Blase springt einfach ein: “ Hey ich sehe du hast einen „Durchhänger“. No worries, lass mich ran“. Dann übernimmt die Blase die Aufgaben der Beckenmuskeln, weil diese zu schwach sind die Organe zu tragen. Ist das nicht lieb von ihr? Unsere Unachtsamkeit und Unwissenheit unserer Haltung und unseren Bewegungsgewohnheiten gegenüber, badet die Blase aus. Was für ein Freundschaftsdienst! Aber der hat einen Preis…denn…die Blase grenzt sich nicht ab – ändert sich nix, entwickelt sie eine „mechanische“ Inkontinenz. Upps. Das sie so weit geht, hat auch keiner gewollt, gell.
Gründe für die geschwächte, nicht funktionierende Muskulatur gibt es viele: Muskelschwäche, nicht ausreichende Rückbildung und vor allem eine Körperhaltung, die Druck auf Organe des Unterkörpers ausübt und „mechanische Inkontinenz“ so begünstigt.

Good News: Eine „mechanische Inkontinenz“, verschwindet mit CANTIENICA® so schnell, wie sie gekommen ist. An dieser Stelle möchte ich für alle „Neuen“ hier erwähnen, dass der Name „Beckenbodentraining“ als Qualifizierung für wirkungsvolles Training leider nicht mehr ausreicht. Was die Blase trägt und dicht bleiben lässt, ist war und wird immer der Levator Ani sein.

Bist du Kandidatin für Blasenschwäche? Mache den Selbsttest:

Sitzt du oft so, dass der Bauch sich nach vorne wölbt, oder so, dass der Bauch nach innen fällt und „Röllchen“ macht?

Ist dein Rücken im Sitzen, Gehen und Stehen rund? Hast du Kreuz Weh? Fällt es dir schwer länger gerade zu stehen?

Atmest du hauptsächlich in den Bauch?

Hast du oft „schwere Beine“?

Beim Lachen, Husten, Niesen, Rennen, verliert deine Blase fast unmerklich Tropfen? (Dann ist es eindeutig)

Wenn du nur 1 Frage mit Ja beantwortest hast, wirst du von regelmäßigem Training profitieren.

Hier: Der fünf Schritte „Bewahre die Blase“-Crashkurs:

  1. Auf einer kniehohen geraden Oberfläche sitzen. Die Sitzknochen sind am Rand. Füße hüftschmal im leichten V setzen. Fersen sind genau unter den Knien.
    2. Den Oberkörper aufrichten. Und die Wirbelsäule aufspannen (siehe vorheriger Crash-Kurs)
    3. Abwechselnd die Fersen in den Boden stupsen (vorstellen der Boden sei aus Lehm). Sitzknochen erspüren.
    4. Beim Einatmen Sitzknochen leicht zueinander bewegen. Wieder loslassen. 9 X
    5. Beim Einatmen Sitzknochen leicht zueinander bewegen. Den Atem durch die Wirbelsäule nach oben fließen lassen.

Das ist mal ein Anfang, um Leben ins Becken zu bringen.

Credits: Von mir oben beschriebene Erkenntnis und Forschung stammt von Benita Cantieni, nachzulesen in TIGERFEELING – DAS PERFEKTE BECKENBODENTRAINING von Benita Cantieni, Verlag Südwest.

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